Haufe X360 ist „ERP-System des Jahres“ in der Kategorie Großhandel

Haufe X360, führender Anbieter einer Cloud-nativen Business Management Plattform für KMU im DACH-Raum, hat die Auszeichnung „ERP-System des Jahres“ gewonnen. Die Plattform setzte sich in der Kategorie „Großhandel“ durch und erhielt die Auszeichnung für ihre herausragende Leistung und Innovation im Bereich Enterprise Resource Planning (ERP).

Haufe X360 ist „ERP-System des Jahres“ in der Kategorie Großhandel

Für den Erfolg im Großhandel ist es entscheidend, wie Händler auf verschiedenen Kanälen mit ihren Kunden, Lieferanten und Partnern kommunizieren und kooperieren. Zudem sind die Organisation des Unternehmens und die Strukturierung der Geschäftsprozesse wichtig. Die digitale Vernetzung der Bereiche und Prozesse zur Kostenoptimierung bei gleichzeitigem Wachstum stellt eine zentrale strategische Herausforderung dar.

Haufe X360 bietet Großhändlern mit B2B-Fokus speziell entwickelte Funktionen, die den besonderen Anforderungen dieser Branche gerecht werden. Besonders hervorgehoben wurde die Modularität der Software, die flexible No-Code/Low-Code-Entwicklungsmöglichkeiten und die modernste Schnittstellentechnologie, die eine nahtlose Erweiterbarkeit ermöglicht. Mit einem umfassenden Produktumfang, der speziell auf die Bedürfnisse der Zielbranche abgestimmt ist, modernster Cloud-Technologie und einer allgemein offenen und flexiblen Softwarearchitektur, überzeugte Haufe X360 als zukunftsweisende Lösung für Großhändler.

Der Wettbewerb „ERP-System des Jahres“ ist eine der renommiertesten Auszeichnungen in Europa im Bereich ERP. Er wird vom Center for Enterprise Research der Universität Potsdam veranstaltet, das 2024 zum 19. Mal die besten ERP-Anbieter ausgezeichnet hat. Eine hochkarätige Jury aus Digital- und Branchenexperten aus den Bereichen Beratung, Journalismus und Wissenschaft bewertete die Einreichungen anhand von Innovationskraft, Praxistauglichkeit und Kundennutzen.

Haufe X360: Eine zukunftssichere Plattform für den Mittelstand

Haufe X360 ist eine Cloud-native ERP-Lösung, die speziell für die Anforderungen mittelständischer Unternehmen entwickelt wurde. Durch die modulare Architektur von Haufe X360 können sämtliche für KMU relevante Geschäftsprozesse über die Plattform abgedeckt werden. Neben klassischen ERP-Modulen wie Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft und Kundenmanagement, umfasst die Software von Haufe X360 Module für Dokumentenmanagement sowie zukünftig auch für HR-Funktionalitäten und wird so zur Business Management Plattform.

Besonders sticht Haufe X360 durch die folgenden Eigenschaften hervor:

  • Vollständig Cloud-basiert und modular: Haufe X360 bietet eine native Cloud-ERP-Plattform. Diese Architektur ermöglicht größtmögliche Flexibilität, ohne zusätzliche IT-Sicherheits-, Hosting- oder Infrastrukturkosten. Die Daten werden dabei von Haufe X360 in einem Hochsicherheitsrechenzentrum in Frankfurt am Main gespeichert.
  • Branchenübergreifende Anpassbarkeit: Die Plattform erlaubt durch No-Code- und Low-Code-Customizations eine individuelle Anpassung an branchenspezifische Anforderungen, wodurch Unternehmen ihre Geschäftsprozesse flexibel gestalten können.
  • Starke Partnerschaften und Innovation: Haufe X360 baut technologisch auf der ERP-Software von Acumatica auf und arbeitet eng mit globalen Technologiepartnern wie Microsoft, Amazon und Google zusammen, um seinen Kunden immer den neuesten Stand der Technik zu bieten. Ein zuverlässiges Netzwerk an IT-Partnern gewährleistet eine nahtlose Implementierung.
  • Dokumentenmanagement: Haufe X360 bietet ein integriertes Dokumentenmanagementsystem, das durch KI-gestütztes OCR eine Volltextsuche in Dokumenten ermöglicht. Zusätzlich sorgt die KI-gestützte Aktenbildung für eine automatische Dokumentenerfassung und -trennung, was die Verwaltung und Organisation von Unterlagen effizienter und weniger fehleranfällig macht.

Über die Zusammenarbeit mit Haufe X360 berichtet John Willers, Geschäftsführer des mittelständischen Handelsunternehmens Comes Kaffeekontor: „Ich würde Haufe X360 jedem Mittelständler absolut empfehlen, weil es Nettozeit einspart und alles andere am ERP-Markt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aussticht: schneller, besser, leistungsstärker. Haufe X360 bietet eine saubere Dokumentation, und die komplette Verknüpfung aller Daten – von Auftrag und Bestellung bis hin zum Zahlungseingang. So findet man immer jedes Dokument und hat alle relevanten Informationen sofort zur Verfügung. Für uns das perfekte System für mehr Effizienz und Wachstum.“

Nah am Handel, zukunftsorientiert aufgestellt

Christian Zöhrlaut, Chief Product Officer bei Haufe X360, freut sich: „Die Auszeichnung als ‚ERP-System des Jahres‘ zeigt, dass wir mit unserer Weiterentwicklung zu Business-Management-Plattform den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir sind stolz darauf, das beste ERP-System des Jahres zu sein, das den Anforderungen des Handels gerecht wird und flexible, skalierbare Lösungen bietet. Ich bedanke mich herzlich bei unserem breiten Partnernetzwerk – ohne die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen unserer Kunden wären solche Erfolge nicht möglich.“

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Supply Chain Management in der Cloud: Neue Wege zur Planungssicherheit

Die globalen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben die Volatilität von Angebot und Nachfrage bei Rohstoffen und Produkten deutlich erhöht. Diese Entwicklung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen bei der Planung ihrer Lieferketten.

Supply Chain Management in der Cloud: Neue Wege zur Planungssicherheit

Cloudbasierte Lösungen für das Supply Chain Planning entwickeln sich dabei zunehmend zum strategischen Werkzeug, das weit über die reine Logistikoptimierung hinausgeht. Die Bedeutung dieser Transformation wird besonders deutlich angesichts geopolitischer Spannungen und der damit verbundenen Störungen globaler Lieferketten.

Die Verlagerung des Supply Chain Managements in die Cloud verändert Unternehmensprozesse grundlegend. Auch bei etablierten On-Premises-Systemen eröffnet der Umstieg auf cloudbasierte Lösungen erhebliche Vorteile. Die verbesserte Skalierbarkeit und Vernetzung der Supply-Chain-Netzwerke ermöglicht eine deutlich flexiblere Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen. Lieferketten profitieren zudem von einem integrierten Ökosystem mit durchgängigen Planungs- und Ausführungsprozessen auf einer einheitlichen Plattform. Diese Integration schafft die Voraussetzung für eine transparente und effiziente Steuerung komplexer Liefernetzwerke über Unternehmensgrenzen hinweg.

Segmentierung als Schlüssel zum Erfolg

Die Segmentierung der Lieferkette bildet dabei die Grundlage für eine erfolgreiche Orchestrierung der Prozesse. Moderne Cloud-Lösungen gestatten eine differenzierte Unterteilung nach verschiedenen Parametern wie geografischen Regionen oder Kundenbedürfnissen. Faktoren wie Agilität und Resilienz für einzelne Segmente zu berücksichtigen, schafft einen erheblichen organisatorischen Mehrwert.

Dank einer segmentspezifischen Planung lassen sich individuelle Anforderungen gezielt erfüllen und Abhängigkeiten berücksichtigen. Dies steigert die Qualität, Robustheit und Geschwindigkeit der gesamten Lieferkette. Als besonders wertvoll erweist sich die Segmentierung, wenn es darum geht, Risiken zu minimieren: Kritische Lieferketten können identifiziert und mit zusätzlichen Sicherheitspuffern ausgestattet werden, während bei weniger kritischen Segmenten die Effizienz im Vordergrund steht.

Integration und Kollaboration in der Lieferkette

Eine integrierte Planung, die Nachfrage, Angebot und Bestand ganzheitlich betrachtet, setzt eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten voraus. Cloudbasierte Lösungen vereinfachen es fundamental, relevante Informationen auszutauschen und Partner sowie Systeme nahtlos in die Supply Chain einzubinden. Umfangreiche Kollaborationsfunktionen optimieren die Planung der Geschäftsabläufe und gewährleisten Flexibilität für zukünftige Anforderungen. Die Cloud-Technologie ermöglicht dabei einen sicheren und standardisierten Datenaustausch in Echtzeit. Lieferanten können beispielsweise Produktionskapazitäten, Materialverfügbarkeiten und Lieferzeiten direkt in das System einspeisen. Das erhöht die Planungsgenauigkeit deutlich und reduziert Pufferbestände.

Intelligente Entscheidungsunterstützung in Echtzeit

Vorgefertigte Analysen, geführte Problemlösungen und intelligente Empfehlungen unterstützen die effiziente Planung und Entscheidungsfindung. Besonders wichtig ist dabei die Geschwindigkeit, mit der Probleme erkannt und behoben werden können. Ein umfassender Echtzeit-Überblick über die Lieferkette macht es möglich, bei Planabweichungen schnell Alternativen zu identifizieren und deren Geschäftsauswirkungen zu analysieren. So können alle Beteiligten zeitnah informiert und notwendige Anpassungen vorgenommen werden. Moderne Systeme nutzen dabei fortschrittliche Analysetechniken, um potenzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen und proaktiv Gegenmaßnahmen vorzuschlagen. Die Simulation verschiedener Szenarien hilft dabei, die optimale Handlungsstrategie zu entwickeln.

KI und Machine Learning als Optimierungstreiber

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen eröffnen im Supply Chain Planning zusätzliche Optimierungspotenziale. Die Automatisierung von Entscheidungen und deren unmittelbare Umsetzung steigert die Effizienz und erschließt Freiräume für strategische Aufgaben. Zudem vereinfachen es Cloud-Lösungen in Zukunft erheblich, Systeme zu skalieren und an dynamische Entwicklungen anzupassen. Besonders vielversprechend sind Anwendungen im Bereich der Bedarfsprognose: KI-Algorithmen können aus historischen Daten lernen und dabei externe Faktoren wie Wetterbedingungen, Wirtschaftsindikatoren oder Social-Media-Trends berücksichtigen. Die resultierenden Vorhersagen sind deutlich präziser als traditionelle statistische Methoden und passen sich kontinuierlich an veränderte Rahmenbedingungen an.

Die anhaltenden Herausforderungen in der Logistik erfordern innovative Ansätze im Supply Chain Management. Cloudbasierte Planungslösungen unterstützen Unternehmen dabei auf strategischer, taktischer und operativer Ebene. Die Kombination aus Echtzeitüberwachung und flexibler Planungsanpassung schafft die Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale Transformation der Supply Chain. Organisationen, die diese Potenziale nutzen, sichern sich damit entscheidende Wettbewerbsvorteile in einem zunehmend volatilen Marktumfeld. Die Integration von KI und Machine Learning wird dabei in den kommenden Jahren weitere Optimierungspotenziale erschließen und die Anpassungsfähigkeit von Lieferketten weiter verbessern.

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Keine Angst vor der E-Rechnungspflicht!

Ab 2025 wird die E-Rechnung für inländische B2B-Umsätze Pflicht. Davon betroffen sind auch Freelancer, die umsatzsteuerpflichtige Leistungen gegenüber Unternehmen erbringen – also quasi alle Solo-Selbstständigen.

Keine Angst vor der E-Rechnungspflicht!

Was eine E-Rechnung ist und wie sich Freelancer auf die kommenden Pflichten vorbereiten, weiß Thomas Maas, CEO von freelancermap, der größten Freelancing-Plattform im deutschsprachigen Raum.

Im März hat der Bundesrat nach langem Ringen das „Gesetz zur Stärkung von Wachstumschancen, Investitionen und Innovation sowie Steuervereinfachung und Steuerfairness“ verabschiedet, auch bekannt als „Wachstumschancengesetz“. Es enthält zahlreiche Maßnahmen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland stärken und Unternehmen entlasten sollen. Eine davon ist die Einführung der E-Rechnungspflicht ab 1. Januar 2025.

Wer ist von der E-Rechnungspflicht betroffen?

Die E-Rechnungspflicht betrifft alle Unternehmen und damit auch alle Selbstständigen, die innerhalb Deutschlands eine umsatzsteuerpflichtige Leistung für ein anderes Unternehmen erbringen. Das heißt, sie müssen elektronische Rechnungen empfangen und verarbeiten sowie selbst versenden können. „Der Gesetzgeber räumt jedoch gewisse Übergangsfristen ein, um gerade kleinen Unternehmen und Solo-Selbstständigen die Umsetzung zu erleichtern“, weiß Thomas Maas, CEO von freelancermap. „Bis Ende 2026 dürfen sie noch Papierrechnungen und – mit Zustimmung des Rechnungsempfängers – zum Beispiel auch PDF-Rechnungen verschicken.“ Ab 2027 sind Unternehmer und Unternehmerinnen mit einem Vorjahresumsatz von über 800.000 Euro verpflichtet, E-Rechnungen auszustellen. Ab 2028 gibt es dann keine Ausnahmen mehr. Nicht unter die E-Rechnungspflicht fallen für Endverbraucher:innen erbrachte Leistungen, Kleinstbetragsrechnungen bis 250 Euro sowie Fahrscheine. Für Freelancer, die Projekte für öffentliche Auftraggeber:innen durchführen, ist die E-Rechnungspflicht übrigens nichts Neues: Sie müssen ihre Rechnungen bereits seit mehreren Jahren grundsätzlich digital im Format XRechnung einreichen.

Was ist eine E-Rechnung?

Eine E-Rechnung ist gemäß der EU-Richtlinie 2014/55/EU und dem Rechnungsstandard EN 16391 ein strukturierter Datensatz, der elektronisch erstellt, übertragen, empfangen und bearbeitet werden kann. Papierrechnungen sowie digitale Rechnungen in nicht strukturierten Formaten – etwa in Form eines PDF – gelten ab 2025 als „Sonstige Rechnungen“. „Die hierzulande bereits eingesetzten elektronischen Rechnungsformate XRechnung und ZUGFeRD in der jeweils aktuellen Version erfüllen die Kriterien einer strukturierten E-Rechnung. Das hat das Bundesfinanzministerium bereits bestätigt“, sagt Maas. Laut dem IT-Branchenverband Bitkom nutzen 96 Prozent der großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter:innen diese strukturierte E-Rechnungsstandards bereits. Bei kleineren Firmen und Solo-Selbstständigen sind die Formate jedoch vielfach noch nicht in Gebrauch – 2023 hätten acht Prozent der Unternehmen ihre Rechnungen sogar noch per Post auf Papier verschickt.

Wie können sich Freelancer vorbereiten?

Der CEO von freelancermap empfiehlt Solo-Selbstständigen, sich rechtzeitig auf die ab Anfang 2025 geltenden gesetzlichen Regelungen vorzubereiten und die technologischen Voraussetzungen zu schaffen. Denn selbst wenn für ihre eigene Rechnungsstellung noch Ausnahmen gelten, müssen sie eingehende E-Rechnungen verarbeiten können. „Freelancer sollten möglichst zügig mit ihren Kund:innen abklären, welches Rechnungsformat diese während der Übergangsfrist bevorzugen“, rät Maas. Im zweiten Schritt gilt es sicherzustellen, selbst E-Rechnungen in einem rechtskonformen Format zu erstellen und zu verarbeiten. Dies ist nicht nur auf der technologischen Ebene eine Herausforderung, sondern auch steuerrechtlich, etwa was die revisionssichere Archivierung von Rechnungen angeht. Er empfiehlt Solo-Selbstständigen, während der Umsetzung Rücksprache mit einer Steuerberater:in sowie einer IT-Expert:in zu halten. Sie können eventuelle Schwierigkeiten frühzeitig erkennen und praktikable Lösungen anbieten.

Die E-Rechnungspflicht als Chance

Von vielen Solo-Selbstständigen wird die E-Rechnungspflicht als Zwangsmaßnahme empfunden, da sie einen zusätzlichen bürokratischen Aufwand befürchten. Maas sieht vor allem die Vorteile: „Mit der Umsetzung der E-Rechnungspflicht macht Deutschland einen riesigen Schritt in Richtung Digitalisierung. Denn im Zusammenspiel mit moderner Rechnungssoftware ermöglicht die E-Rechnung, Rechnungswesen und Buchhaltung zu einem großen Teil zu automatisieren. Manuelle Bearbeitungsschritte werden auf ein Minimum reduziert, wodurch sich Freelancer auf ihre eigentlichen, wertschöpfenden Aufgaben konzentrieren können. Die E-Rechnungspflicht ist daher eine echte Chance für Freelancer, ihr Projektgeschäft zukunftssicher aufzustellen.“ Unterstützung bei der Umsetzung bietet unter anderem die Website des Bundesministeriums des Innern und für Heimat. Hier finden Freelancer zum Beispiel Tutorials oder ein Glossar mit allen wichtigen Begriffen zur E-Rechnung.

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Die fünf größten Probleme von Legacy-Anwendungen in Sachen DSGVO

Lesen Sie hier die größten DSGVO-Hürden von Legacy-Anwendungen und wie man sie überwindet.

Die fünf größten Probleme von Legacy-Anwendungen in Sachen DSGVO

Die DSGVO stellt die Software von Unternehmen vor große Herausforderungen. Das gilt insbesondere für Legacy-Applikationen, denn als sie entstanden sind, existierte die neue Datenschutzrichtlinie der EU noch nicht. Aus diesem Grund stehen ihre Eigenschaften einer DSGVO-Konformität oft im Weg. Zudem haben sich rund um diese Anwendungen häufig Prozesse und Verhaltensweisen etabliert, die ebenfalls nicht im Einklang mit der DSGVO sind.

1. Identifizierung

Um die Daten richtig handhaben zu können, müssen sie oft erst einmal identifiziert werden. In Legacy-Anwendungen sind personenbezogene Daten allerdings in der Regel stark verteilt und oft nicht eindeutig benannt, so dass sie nicht auf Anhieb als solche erkennbar sind. Zusätzlich erschweren bestimmte Dateiformate die Identifizierung weiter. In CSV-Dateien beispielsweise sind sie deutlich schwieriger aufzuspüren als etwa in XML-Dateien.

2. Speicherung

Die DSGVO macht starke Vorgaben für die sichere Speicherung von personenbezogenen Daten. Legacy-Software kann diesen häufig nicht gerecht werden, beispielsweise weil sie keine Verschlüsselung aufweist. Zudem sind die Daten oft einfach irgendwo abgespeichert – unverschlüsselt im Archiv oder gar auf unverschlüsselten Backup-CDs, die schlimmstenfalls irgendwann im Müll landen.

3. Transfer

Ein ähnliches Problem ergibt sich beim Austausch von personenbezogenen Daten zwischen verschiedenen Legacy-Software-Systemen. Er findet häufig nicht ausreichend geschützt statt, beispielsweise über unverschlüsselte E-Mails oder per se unsichere Datenträger. Das liegt aber nicht nur an den Systemen selbst, sondern auch daran, dass sich die Verantwortlichen des Problems oft gar nicht bewusst sind.

4. Löschen

Laut DSGVO müssen personenbezogene Daten bei Bedarf gelöscht oder anonymisiert werden können. Auch das ist mit Legacy-Software oft nur schwer umsetzbar. So lassen sich die Daten teilweise gar nicht löschen, weil sie sich in Primary-Key-Feldern der Datenbanken befinden; oder das Datenbank-Modell sieht einfaches Löschen oder Anonymisieren schlichtweg nicht vor.

5. Verarbeitung

Die DSGVO-Konformität von Legacy-Anwendungen wird zudem oft durch die Art und Weise erschwert, wie sie personenbezogene Daten verarbeiten. So werden beispielsweise häufig Informationen wie Geburtsdaten oder Namen in Schlüsselfelder eingearbeitet. Manche Banken etwa verwenden das Geburtsdatum von Kontoinhabern als festen Bestandteil der Kontonummern.

Trotz dieser Hindernisse können Unternehmen ihre Legacy-Anwendungen aber durchaus fit für die DSGVO machen – wenn sie es richtig angehen.

Der entscheidende Schritt ist die Identifikation der personenbezogenen Daten in den Applikationen. Dabei müssen auch Datenfelder berücksichtigt werden, die vordergründig keinen Bezug zu personenbezogenen Daten aufweisen, beispielsweise Schlüsselfelder.

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Roboter und Ergonomie: Die Zukunft gesunder Lagerarbeit

Die Lagerlogistik befindet sich im Wandel: Moderne Robotersysteme sind längst nicht mehr nur Werkzeuge zur Effizienzsteigerung, sondern ein zentrales Element, um den Arbeitsalltag der Lagermitarbeitenden entscheidend zu verbessern.

Roboter und Ergonomie: Die Zukunft gesunder Lagerarbeit

Mit klarem Fokus auf Ergonomie und Sicherheit setzen viele Unternehmen auch deshalb auf Robotiklösungen, um die körperliche Belastung der Mitarbeiter zu reduzieren und im gleichen Atemzug die Effizienz zu steigern. 

Der Mensch steht im Mittelpunkt, das System übernimmt körperlich anstrengende Aufgaben und gewährleistet gleichzeitig die Sicherheit. Exotec®, ein global agierendes Unternehmen, das skalierbare Robotiksysteme für die Intralogistik entwickelt, hat fünf Faktoren zusammengestellt, wie moderne Robotik Lagermitarbeiter gesundheitlich wie operativ optimal unterstützt und ihren Arbeitsalltag erleichtert.

1. Komfort und Sicherheit dank Ergonomie

Ergonomische Prinzipien sollten bereits bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen berücksichtigt werden, um Belastungen und Verletzungsrisiken zu minimieren. In enger Zusammenarbeit mit Ergonomen entstehen Systeme, die sich an den natürlichen Bewegungsabläufen des Menschen orientieren. Ein Beispiel ist die Anpassung von Arbeitsplätzen auf eine konstante, ergonomisch optimale Höhe. Dadurch werden belastende Körperhaltungen wie ständiges Bücken oder Strecken vermieden, die auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen führen können. Eine ergonomisch gestaltete Arbeitsumgebung führt nicht nur zu weniger körperlichen Beschwerden, sondern steigert auch die Arbeitszufriedenheit und Motivation der Beschäftigten.

2. Müheloses Kommissionieren durch intelligentes Systemdesign 

Effizientes und sicheres Kommissionieren ist ein zentraler Bestandteil des Lagerbetriebs. Die Art und Weise, wie Kommissionierprozesse gestaltet sind, hat nicht nur direkten Einfluss auf die Produktivität, sondern auch auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Moderne Robotersysteme bieten innovative Lösungen, um diesen Prozess zu beschleunigen. Ein entscheidender Vorteil dieser Systeme liegt in der ergonomischen Anordnung von Arbeitsplätzen und Behältern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, bei denen sich die Mitarbeitenden häufig bücken oder strecken müssen, liefern Roboter die Artikel direkt zum Mitarbeiter an den Kommissionierplatz, wo die Artikel in ergonomisch angenehmer Höhe gepackt werden können. 

3. Intuitive Benutzeroberfläche

Auch in der heutigen Lagerlogistik ist eine intuitive und benutzerfreundliche Bedienung entscheidend, nicht nur um Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, sondern auch um Fehler zu vermeiden. Kommissionierplätze, die beispielsweise mit Touchscreens ausgestattet und individuell höhenverstellbar sind, erleichtern den Mitarbeitern die Arbeit und bieten gleichzeitig ein hohes Maß an Flexibilität. Eine übersichtliche Bedienoberfläche, die nur die für den Arbeitsschritt relevanten Informationen anzeigt, minimiert zudem das Risiko von Verwechslungen und Fehlern. Darüber hinaus weisen die Systeme auf Störungen hin, so dass diese schnell und effizient behoben werden können, ohne den eigentlichen Arbeitsfluss zu unterbrechen.

4. Verbesserte Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit.  

Moderne Robotiksysteme erleichtern die tägliche Arbeit des Lagerpersonals, indem sie eine intuitive und flexible Interaktion ermöglichen, die sich den individuellen Bedürfnissen des Benutzers anpasst. So sind beispielsweise die Tasten auf beiden Seiten des Touchscreens angeordnet, so dass die Mitarbeiter ihre bevorzugte Hand zur Bedienung verwenden können. Diese beidseitige Anordnung trägt zur Optimierung der Arbeitsabläufe bei, da die Mitarbeiter schneller und mit weniger Kraftaufwand arbeiten können. Auch die Zugänglichkeit der Behälter spielt eine entscheidende Rolle für die Bedienerfreundlichkeit. Durch das Kippen der Behälter während des Kommissioniervorgangs kann die Sicht und Zugänglichkeit verbessert werden. So können die Mitarbeiter die Artikel schneller und sicherer entnehmen, ohne umständliche Bewegungen ausführen zu müssen.

5. Mehr Sicherheit für alle 

In der modernen Lagerlogistik ist Sicherheit nicht nur ein zusätzlicher Nutzen, sondern eine absolute Notwendigkeit. Robotiksysteme unterliegen strengen Sicherheitsstandards, um das Risiko von Gefährdungen zu reduzieren. Ein Schwerpunkt des Risikomanagements liegt auf der Vermeidung fälschlicherweise banal erscheinender mechanischer Risiken. Viele Robotersysteme sind so konstruiert, dass der direkte Kontakt zwischen Menschen und Maschine auf ein Minimum reduziert wird. So arbeiten viele Systeme mit physischen Barrieren oder speziellen Abschaltsystemen, die verhindern, dass Mitarbeiter während des Betriebs in den Gefahrenbereich gelangen. Darüber hinaus werden die Bewegungen der Roboter präzise gesteuert, um Kollisionen zu vermeiden. Roboter sind in der Lage, Lasten sicher zu transportieren, wodurch das Verletzungsrisiko erheblich reduziert wird. In Situationen, in denen Wartungsarbeiten erforderlich sind, sind die Systeme so ausgelegt, dass der Betrieb des Roboters vollständig unterbrochen wird, um den Schutz der Techniker zu gewährleisten. Die meisten Systeme arbeiten mit Niederspannungstechnik, um das Personal vor Stromschlägen zu schützen. Sie sind so konzipiert, dass sie auch in Notfallsituationen sicher und einfach zu bedienen sind.

Mit diesen Maßnahmen bieten moderne Robotiklösungen nicht nur Effizienz, sondern auch eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Lager, was letztlich zu höherer Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit führt.

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Zukunftssicher durch Integration: Wie KI, CX und Daten den Erfolg steigern

Sprinklr zeigt, wie der Dreisatz für ein nachhaltiges Wachstum gelingt

Zukunftssicher durch Integration: Wie KI, CX und Daten den Erfolg steigern

Customer Experience (CX), Daten und künstliche Intelligenz (KI) scheinen alle völlig unabhängig voneinander zu sein, aber die Konvergenz dieser drei Elemente ist eine Geheimwaffe, die das Unternehmenswachstum beschleunigen kann. Sie nutzt Daten, um die Lern- und Wissensfähigkeiten der KI zu fördern, gepaart mit einem nahtlosen digitalen Kundenerlebnis, das es Unternehmen ermöglicht, personalisiertere und effizientere Kundeninteraktionen durchzuführen.  

Die Komponenten verstehen: KI, CX und Daten 

Um KI und CX erfolgreich zu integrieren und Daten effektiv zu nutzen, ist es entscheidend, die Rollen jeder Komponente im Unternehmenswachstum zu verstehen. KI liefert durch die Verarbeitung großer Datenmengen wertvolle Einblicke und optimiert den Kundensupport mit KI-gesteuerten Chatbots, was die Effizienz steigert und konsistente Kundeninteraktionen ermöglicht. CX ist entscheidend für Kundenbindung und -loyalisierung, da ein zufriedenstellendes Erlebnis an jedem Kontaktpunkt positive Interaktionen schafft. Daten sind die Grundlage für den erfolgreichen Einsatz von KI und die Umsetzung von CX, da die Fähigkeit von KI, fundierte Entscheidungen zu treffen, stark von der Menge und Qualität der verfügbaren Daten abhängt.

Vorteile der vollständigen Integration

Die nahtlose Integration der drei Komponenten ist entscheidend, um Front-Office-Abläufe besser an das Kundenverhalten und die Kundenbedürfnisse anzupassen, was langfristig zu höherer Kundenzufriedenheit führt. Ein maßgeschneiderter Echtzeit-Support verbessert die Customer Journey und beschleunigt die Bearbeitung von Kundenanfragen. Durch die Analyse von Kundendaten mit KI können Unternehmen Kundenbedürfnisse besser vorhersagen und proaktive Services anbieten, um Kundenzufriedenheit und -bindung zu steigern. Zudem erhöht die Integration von KI in kundenorientierte Abläufe nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern optimiert auch wiederkehrende Aufgaben und Prozesse, sodass sich Mitarbeiter auf komplexere Probleme konzentrieren können.

5 Schritte zur besseren Integration von KI, CX und Data

Für eine gelungene Integration empfiehlt Sprinklr folgende Punkte zu berücksichtigen: 

1. Verankerung der Integration mit den Kernzielen 

Obwohl KI, CX und Datenintegration unerlässlich sind, kann die Messung des Return on Invest (ROI) eine Herausforderung darstellen. Es ist wichtig, mit dem Management zu kommunizieren, wie die Integration der drei Komponenten zur Grundlage des Unternehmens beiträgt und seinen Wettbewerbsvorteil ausbaut.   

2. Aufbau einer Dateninfrastruktur 

Der Aufbau einer robusten Dateninfrastruktur ist für eine nahtlose Datenerfassung, -speicherung und -analyse von entscheidender Bedeutung. Die Verfügbarkeit hochwertiger Daten ist eine wesentliche Voraussetzung für das Training von KI-Modellen, da nur so personalisierte Kundenerlebnisse und prädiktive Analysen ermöglicht werden können.

3. Optimierte Arbeitsabläufe durch KI

Die Integration von KI-Tools in bestehende CX-Workflows, wie beispielsweise Chatbots für den Kundensupport, Empfehlungs-Engines für personalisiertes Marketing und Predictive Analytics zur Vorhersage von Kundenbedürfnissen, mag oberflächlich betrachtet einfach erscheinen. Allerdings erfordert dieser Prozess umfangreiche Experimente und Tests, um herauszufinden, welche Ansätze am besten funktionieren. Es kann notwendig sein, CX-Schnittstellen und Workflows mehrfach zu überarbeiten, bevor optimale Ergebnisse erzielt werden.

4. Erhöhte Kundenbindung durch gezielte Ansprache 

KI und Daten können genutzt werden, um personalisierte Erlebnisse über alle Touchpoints hinweg zu bieten. Möglicherweise ist dies nicht für alle Kampagnen umsetzbar, weshalb es wichtig ist, die Marketingkanäle zu priorisieren. Personalisierung kann darin bestehen, Produkte und Inhalte auf der Grundlage der Kaufhistorie zu empfehlen, personalisierte Angebote zu senden oder dynamische Website-Interaktionen an individuelle Vorlieben anzupassen.

5. Optimieren, optimieren und optimieren 

Mechanismen zur laufenden Überwachung und Verbesserung müssen von Unternehmen geschaffen, Feedback aus CX-Interaktionen gesammelt, Leistungsmetriken bewertet und KI-Modelle sowie das CX-Engagement im Laufe der Zeit verfeinert werden.

Herausforderungen bei der Integration von KI, CX und Daten

Die Integration von KI, CX und Daten bietet einige Vorteile, bringt aber auch erhebliche Herausforderungen mit sich. Dazu gehören die Gewährleistung des Datenschutzes bei der Nutzung von Kundendaten für personalisierte Erlebnisse, die Komplexität der Integration von KI in bestehende Systeme und die Notwendigkeit, die Qualifikationslücke in den Bereichen KI, Datenanalyse und CX-Strategie zu schließen. Diese Herausforderungen erfordern sorgfältige Planung, funktionsübergreifende Zusammenarbeit und Investitionen in Weiterbildung oder die Einstellung von Fachkräften, um sicherzustellen, dass Datenschutzbestimmungen eingehalten werden und die Integration reibungslos verläuft.

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Erfolgreich durch Datenanalyse: So transformieren Unternehmen ihre Softwarelandschaft

Datenanalyse ist heutzutage ein unverzichtbarer Bestandteil für Unternehmen, die in der digitalen Welt erfolgreich agieren wollen.

Sie ist das Rückgrat datengetriebener Entscheidungen, die zunehmend als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit angesehen werden. Sie hilft Unternehmen dabei, Kosten zu senken, den Umsatz zu steigern und die Effizienz zu verbessern.

Erfolgreich durch Datenanalyse: So transformieren Unternehmen ihre Softwarelandschaft

Unternehmen generieren täglich enorme Datenmengen, die von Transaktionsdaten bis hin zu Kundenfeedback reichen. Diese Daten sind jedoch nur dann wertvoll, wenn sie analysiert und genutzt werden, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Datenanalyse ermöglicht es, aus Rohdaten Erkenntnisse zu gewinnen und diese für betriebliche Entscheidungen zu verwenden.

In den letzten Jahren hat sich die Datenanalyse von einem bloßen Werkzeug der Berichtserstellung zu einem Motor für Geschäftsinnovation entwickelt. Die Integration in Unternehmenssoftware wie ERP (Enterprise Resource Planning), CRM (Customer Relationship Management) und BI (Business Intelligence)-Systeme hat maßgeblich dazu beigetragen, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern.

Was ist Datenanalyse?

Datenanalyse ist der Prozess der Inspektion, Bereinigung, Transformation und Modellierung von Daten, um nützliche Informationen zu entdecken, Schlussfolgerungen zu ziehen und die Entscheidungsfindung zu unterstützen. Es handelt sich um eine breite Disziplin, die auf eine Vielzahl von Branchen und Anwendungsbereichen anwendbar ist. Der Hauptzweck besteht darin, aus Datenmengen relevante Muster, Trends oder Zusammenhänge zu erkennen und darauf basierend Handlungen abzuleiten.

Arten der Datenanalyse

  • Deskriptive Analyse: Diese Form der Analyse dient dazu, vergangene Daten zu beschreiben. Berichte und Dashboards, die Umsätze oder andere Metriken anzeigen, gehören zur deskriptiven Analyse.
  • Diagnostische Analyse: Sie geht einen Schritt weiter, indem sie die Gründe für bestimmte Ereignisse untersucht. Warum sind die Umsätze in einem bestimmten Quartal gesunken? Solche Fragen versucht die diagnostische Analyse zu beantworten.
  • Prädiktive Analyse: Diese zielt darauf ab, zukünftige Ereignisse basierend auf historischen Daten vorherzusagen. Mithilfe von Algorithmen und maschinellem Lernen lassen sich Muster erkennen, die auf zukünftige Trends schließen lassen.
  • Präskriptive Analyse: Die präskriptive Analyse gibt konkrete Handlungsempfehlungen auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse und der Vorhersagen. Sie beantwortet die Frage: „Was sollten wir tun?“.

Datenanalyse und Unternehmenssoftware

Die wachsende Bedeutung der Datenanalyse hat sich stark auf die Unternehmenssoftware ausgewirkt. Ob ERP-, CRM- oder SCM-Systeme (Supply Chain Management) – die Integration von Datenanalysefunktionen ist mittlerweile ein zentrales Merkmal moderner Softwarelösungen.

ERP-Systeme, die traditionell für das Management von Geschäftsprozessen wie Buchhaltung, Einkauf und Personalwesen verwendet werden, sind heute zunehmend auf Datenanalysen ausgerichtet. Echtzeit-Dashboards und Analysewerkzeuge ermöglichen es Führungskräften, auf Knopfdruck Einblicke in betriebliche Kennzahlen zu erhalten. Dies beschleunigt Entscheidungsprozesse und verbessert die Reaktionsfähigkeit des Unternehmens.

CRM-Systeme wiederum, die ursprünglich dazu dienten, Kundenbeziehungen zu verwalten, nutzen Datenanalysen, um Kundenverhalten vorherzusagen, personalisierte Angebote zu erstellen und das Kundenengagement zu verbessern. Durch die Analyse von Kundenhistorien und Verhaltensmustern können Vertriebs- und Marketingteams ihre Strategien effizienter gestalten.

Die Integration von Datenanalysefunktionen in Unternehmenssoftware verbessert somit die operative Effizienz und ermöglicht es Unternehmen, datengestützte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.

Die Rolle von Big Data und KI

Mit dem Aufstieg von Big Data und Künstlicher Intelligenz (KI) hat die Datenanalyse eine neue Dimension erreicht. Big Data bezieht sich auf extrem große und komplexe Datensätze, die mit herkömmlichen Methoden kaum zu verarbeiten sind. Diese Daten umfassen alles von Social Media Interaktionen bis hin zu Sensordaten von IoT-Geräten. Dank fortschrittlicher Algorithmen und maschinellem Lernen kann KI aus diesen enormen Datenmengen Muster erkennen, die für Menschen schwer zu identifizieren wären.

In der Unternehmenssoftware ermöglicht KI:

  • Automatisierte Entscheidungsfindung: Systeme können selbstständig Handlungen vorschlagen oder durchführen, basierend auf den Ergebnissen der Datenanalyse.
  • Personalisierte Nutzererfahrungen: KI-gestützte CRM-Systeme können Kundeninteraktionen personalisieren und die Kundenbindung stärken.
  • Prädiktive Wartung: In ERP-Systemen wird KI genutzt, um durch die Analyse von Maschinendaten potenzielle Ausfälle vorherzusagen und Wartungsmaßnahmen rechtzeitig durchzuführen.

Durch die Kombination von Big Data und KI kann die Datenanalyse präzisere Vorhersagen treffen und bessere Handlungsempfehlungen bieten, was den Nutzen von Unternehmenssoftware erheblich steigert.

Die Vorteile der Datenanalyse für Unternehmen

Unternehmen, die Datenanalyse systematisch anwenden, profitieren von einer Vielzahl von Vorteilen. Diese lassen sich in folgenden Bereichen zusammenfassen:

  • Effizienzsteigerung: Durch die Automatisierung von Prozessen und die Bereitstellung detaillierter Analysen können Unternehmen ihre Abläufe optimieren und Kosten senken.
  • Bessere Entscheidungsfindung: Datengetriebene Unternehmen treffen fundierte Entscheidungen, die auf validen Analysen basieren, anstatt auf Annahmen.
  • Personalisierung von Angeboten: Durch die Analyse von Kundenverhalten lassen sich maßgeschneiderte Angebote erstellen, die die Kundenbindung und den Umsatz steigern.
  • Risikominimierung: Risiken lassen sich frühzeitig erkennen, indem entsprechende Muster in den Daten entdeckt werden. Dies gilt insbesondere für Finanz- und Supply-Chain-Risiken.
  • Strategische Planung: Unternehmen können Marktentwicklungen vorhersagen und ihre Strategie entsprechend anpassen.

Herausforderungen bei der Implementierung von Datenanalyse

Trotz der vielen Vorteile gibt es einige Herausforderungen bei der Implementierung der Datenanalyse in Unternehmen:

  • Datensilos: Viele Unternehmen speichern Daten in isolierten Systemen, was die Konsolidierung und Analyse erschwert.
  • Datenschutz und Compliance: Mit der zunehmenden Menge an Daten wächst auch das Risiko von Datenschutzverletzungen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Datenanalyse-Strategien den geltenden Vorschriften entsprechen.
  • Datenkompetenz: Um Daten sinnvoll zu analysieren, benötigen Unternehmen gut ausgebildete Fachkräfte. Der Mangel an Datenexperten kann die Implementierung verlangsamen.
  • Change-Management: Die Einführung von Datenanalyse erfordert oft einen Kulturwandel, der Widerstand im Unternehmen auslösen kann.

Erfolgsfaktoren für die Implementierung von Datenanalyse

Damit die Implementierung von Datenanalyse erfolgreich verläuft, sollten Unternehmen folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Die richtige Software auswählen: Unternehmenssoftware mit integrierten Analysefunktionen erleichtert den Einstieg.
  • Datenkompetenz aufbauen: Schulungen und Weiterbildungen für Mitarbeiter sind entscheidend, um das volle Potenzial der Datenanalyse auszuschöpfen.
  • Datenqualität sicherstellen: Nur qualitativ hochwertige Daten führen zu verlässlichen Ergebnissen.
  • Kontinuierliche Analyse und Optimierung: Unternehmen sollten regelmäßig überprüfen, ob ihre Analysemethoden noch den aktuellen Anforderungen entsprechen.

Checkliste: Datenanalyse erfolgreich im Unternehmen etablieren

  • Zieldefinition: Welche Daten und Geschäftsbereiche sollen analysiert werden?
  • Datenquellen identifizieren und integrieren: Welche internen und externen Datenquellen werden benötigt?
  • Passende Tools auswählen: Welche Software (z. B. BI-Tools) ist für das Unternehmen geeignet?
  • Teams mit den nötigen Fähigkeiten aufstellen: Datenexperten und Analysten einbinden.
  • Datenschutz und Compliance sicherstellen: Datenschutzvorgaben und Compliance-Vorschriften einhalten.
  • Analyseprozesse evaluieren: Regelmäßig prüfen, ob die Datenanalysen den Unternehmenszielen dienen.

Fazit

Datenanalyse ist längst nicht mehr nur ein Nice-to-Have, sondern ein Muss für moderne Unternehmen. Die Integration in Unternehmenssoftware ermöglicht es, datengetriebene Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu optimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit der richtigen Strategie und einer durchdachten Implementierung kann die Datenanalyse Unternehmen in nahezu allen Geschäftsbereichen unterstützen. Der Blick in die Zukunft zeigt, dass Datenanalyse und KI auch weiterhin eine treibende Kraft in der Unternehmenssoftware sein werden.

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Nach dem großen Hype um generative KI trennt sich jetzt langsam die Spreu vom Weizen. Unternehmen haben erste Anwendungen identifiziert, die ihnen echten Mehrwert bieten. IntraFind stellt einige davon vor.

Wo GenAI wirklich was bringt

Die allgemeine Euphorie um generative KI ist abgeklungen, der Blick darauf ist inzwischen von Realismus geprägt. Unternehmen und öffentliche Verwaltungen haben sich intensiv informiert, mit GenAI experimentiert, sich von so manchen falschen Vorstellungen verabschiedet und mit der Implementierung konkreter Anwendungen begonnen. Dabei haben sich Lösungen herauskristallisiert, die wirklich nutzbringend sind.

IntraFind, Experte für Enterprise Search und Künstliche Intelligenz, erläutert sechs davon.

1. Zusammenfassungen erstellen

Viele Unternehmen nutzen GenAI für die Zusammenfassung von umfangreichen Dokumenten und langen Texten wie Präsentationen oder Berichte. Die generative KI funktioniert dabei auch sprachunabhängig und kann beispielsweise aus englischen Texten deutsche Zusammenfassungen erstellen. Die Mitarbeitenden sparen sich dadurch viel Zeit und gewinnen Freiraum für ihre kreativen und wertschöpfenden Aufgaben. 

2. Organisatorische Fragen beantworten

Wie beantrage ich Urlaub? Wie melde ich mich krank? Wie fülle ich meine Reisekostenabrechnung aus? Solche Fragen können Question-Answering-Systeme im Intranet von Organisationen beantworten. Die Mitarbeitenden stellen gängige Fragen rund um ihren Arbeitsalltag in natürlicher Sprache und erhalten auch die Antworten in natürlicher Sprache. Viele Anfragen an die Personalabteilung oder bei anderen administrativen Stellen werden überflüssig und das Onboarding von neuen Mitarbeitenden wird unterstützt. 

3. Technischen Support unterstützen

Wenn Kunden beim technischen Support von Industrieunternehmen anrufen, erwarten sie eine schnelle Lösung ihres Problems. Diesen Wunsch können Unternehmen mit Question-Answering-Systemen für ihre Support-Mitarbeitenden erfüllen. Diese können sich bei Kundenproblemen die Lösungen aus umfangreichen technischen Dokumentationen durch Zusammenfassungen und Nachfragen schnell erschließen.

4. Wissen effizient weitergeben

Weil die Boomer-Generation in den nächsten Jahren in Rente geht, droht Unternehmen ein immenser Know-how-Schwund und in der Folge ein dramatischer Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Question-Answering-Systeme im Wissensmanagement machen das gesammelte Know-how des Unternehmens einfacher zugänglich. Neue Mitarbeitende, darunter auch Quereinsteiger, lassen sich schneller einarbeiten und das Wissen ausgeschiedener Kollegen kann effizienter an ihre Nachfolger weitergegeben werden.

5. Mit E-Akten chatten

Die öffentliche Verwaltung profitiert von „Frag die E-Akte“-Anwendungen. Dabei handelt es sich um Question-Answering-Systeme, die es Sachbearbeitenden ermöglichen, mit Akten in einen Frage-Antwort-Dialog zu treten. Dadurch beschleunigen sich Verwaltungsprozesse und Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern können schneller bearbeitet werden. 

6. Erstellung von Aktenvermerken beschleunigen

Ein Aktenvermerkassistent bringt Behörden ebenfalls großen Nutzen. Diese Anwendung unterstützt die Sachbearbeitenden bei der Erstellung von Aktenvermerken, indem generative KI die Sachverhalte für sie schnell und präzise zusammenfasst. Die Beurteilung und abschließende Bewertung liegen weiterhin in ihrer Verantwortung.

„Die meisten sinnvollen Anwendungen von generativer KI werden erst durch die Einbindung organisationseigener Daten möglich“, erklärt IntraFind-Vorstand Franz Kögl. „Als Königsweg für die Integration dieser Daten hat sich Enterprise Search im Zusammenspiel mit Retrieval Augmented Generation, kurz RAG, etabliert, die GenAI mit Suchtechnologien kombiniert. Diese durchsuchen bei Anfragen die organisationseigenen Daten nach relevanten Informationen und stellen sie der generativen KI zur Erzeugung der Antworten zur Verfügung. Dadurch sinkt nicht nur das Risiko sogenannter Halluzinationen bei der Textgenerierung erheblich. Die Lösung achtet auch auf Datenschutz, da Nutzende nur Informationen erhalten, die ihren Zugriffs- und Leserechten entsprechen.“

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Mit CRM zum Erfolg: Wie smarte Systeme das Kundenerlebnis neu definieren und Wettbewerbsvorteile schaffen

In einer digitalisierten Welt steigen die Ansprüche der Kunden – und der Wettbewerb wird härter.

Mit CRM zum Erfolg: Wie smarte Systeme das Kundenerlebnis neu definieren und Wettbewerbsvorteile schaffen

Unternehmen müssen daher mehr tun, als nur Daten zu sammeln: Moderne CRM-Systeme helfen, diese effektiv zu nutzen, um personalisierte Erlebnisse zu schaffen, die Kunden binden und einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten. In diesem Beitrag zeigen wir, wie CRM-Lösungen das Kundenerlebnis nachhaltig verbessern.

1. CRM als Datenzentrale: Ein 360-Grad-Blick auf den Kunden

Moderne CRM-Systeme ermöglichen es Unternehmen, Kundendaten aus verschiedenen Kanälen wie sozialen Medien, E-Mails, Online-Transaktionen und Kundeninteraktionen an einem zentralen Ort zu sammeln und zu konsolidieren. Dieser 360-Grad-Blick auf den Kunden gibt Unternehmen die Möglichkeit, ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse, Interessen und das Verhalten der Kunden zu entwickeln. Anstatt auf fragmentierte Informationen zurückzugreifen, können Vertriebsteams und Kundenservicemitarbeiter alle relevanten Informationen auf einen Blick einsehen.

Beispielsweise kann ein Vertriebsmitarbeiter sofort erkennen, welche Produkte ein Kunde kürzlich gekauft hat, welche Fragen er zuvor gestellt hat und welche Marketing-Kampagnen ihn angesprochen haben. Diese Daten ermöglichen eine fundierte und personalisierte Interaktion, bei der der Kunde das Gefühl hat, dass das Unternehmen ihn versteht – ein entscheidender Schritt, um Kundenloyalität und -bindung zu stärken.

2. Von der Analyse zur Aktion: Personalisierte Kundenerlebnisse schaffen

Der wahre Wert von CRM-Systemen liegt jedoch nicht nur in der Sammlung von Daten, sondern auch in deren Nutzung zur Schaffung personalisierter Erlebnisse. Durch den Einsatz von Analysefunktionen und KI-gestützten Tools können Unternehmen Muster im Kundenverhalten identifizieren und personalisierte Angebote, Empfehlungen und Botschaften erstellen. Solche Erlebnisse fördern die Kundenbindung und steigern die Konversionsrate.

Ein Beispiel: Ein Online-Händler könnte feststellen, dass ein Kunde regelmäßig bestimmte Kategorien von Produkten kauft, jedoch immer nur dann, wenn diese reduziert sind. Basierend auf diesen Erkenntnissen könnte das CRM-System automatische Rabattbenachrichtigungen oder exklusive Angebote erstellen, um den Kunden gezielt anzusprechen. Personalisierte Ansätze wie diese tragen dazu bei, das Kundenerlebnis zu optimieren und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Kaufs zu erhöhen.

3. Automatisierung für mehr Effizienz und schnellere Reaktionen

Ein weiterer Vorteil moderner CRM-Systeme ist die Möglichkeit, repetitive Prozesse zu automatisieren, was die Effizienz steigert und die Mitarbeiter entlastet. Automatisierte E-Mail-Marketing-Kampagnen, personalisierte Follow-ups nach einem Kauf oder automatisierte Antworten auf häufig gestellte Fragen sind nur einige der Möglichkeiten, wie CRM-Systeme dazu beitragen können, den Kundenservice zu verbessern und eine nahtlose Interaktion sicherzustellen.

Dank der Automatisierung können Unternehmen schnell und effizient auf Kundenanfragen reagieren und eine konsistente und zeitnahe Betreuung gewährleisten. Diese Fähigkeit zur schnellen Reaktion ist in der heutigen schnelllebigen Welt entscheidend und trägt maßgeblich dazu bei, dass sich Kunden wertgeschätzt und betreut fühlen – Faktoren, die einen entscheidenden Einfluss auf die Kundenbindung haben.

4. Der Einfluss von Künstlicher Intelligenz: Prognosen und Empfehlungen

Durch die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in CRM-Systeme wird die Möglichkeit erweitert, das Verhalten und die Bedürfnisse der Kunden vorherzusagen. KI-gestützte CRMs können auf Basis vergangener Daten und Verhaltensmuster Vorhersagen treffen, welche Produkte oder Dienstleistungen ein Kunde in Zukunft interessieren könnten. Sie ermöglichen es Unternehmen, proaktive Maßnahmen zu ergreifen, indem sie den Kunden noch vor dem eigentlichen Bedarf die passenden Lösungen präsentieren.

Ein konkretes Beispiel wäre eine Bank, die dank eines KI-gestützten CRM-Systems feststellen kann, dass ein Kunde aufgrund seiner letzten Transaktionen und seinem Profil wahrscheinlich an einem neuen Kredit interessiert ist. Die Bank könnte dem Kunden daraufhin proaktiv ein maßgeschneidertes Kreditangebot unterbreiten. Solche Vorhersagefähigkeiten verschaffen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, indem sie die Kundenbedürfnisse antizipieren und Lösungen bereitstellen, bevor der Kunde selbst aktiv wird.

5. Steigerung der Kundenbindung durch eine verbesserte Customer Journey

Ein CRM-System ist ein wertvolles Instrument zur Verbesserung der Customer Journey – der Gesamtheit aller Schritte, die ein Kunde in seiner Interaktion mit einem Unternehmen durchläuft. Indem alle Abteilungen Zugriff auf dieselben Kundendaten haben, kann ein nahtloses Erlebnis geschaffen werden. Beispielsweise können Informationen aus dem Marketing, dem Vertrieb und dem Kundenservice nahtlos in das CRM-System integriert werden, was eine reibungslose Kommunikation und Zusammenarbeit gewährleistet.

Dadurch wird verhindert, dass der Kunde während seiner Journey an verschiedenen Kontaktpunkten unterschiedliche Informationen erhält oder mehrfach dieselben Informationen preisgeben muss. Ein solch konsistentes und angenehmes Erlebnis trägt dazu bei, die Kundenzufriedenheit zu steigern und das Vertrauen in das Unternehmen zu stärken.

6. CRM als strategisches Tool zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Indem Unternehmen CRM-Systeme effektiv nutzen, können sie nicht nur das Kundenerlebnis verbessern, sondern auch ihre Wettbewerbsposition stärken. Die Fähigkeit, auf Daten zuzugreifen, zu analysieren und zu handeln, wird zu einem entscheidenden Faktor im Wettbewerb. Unternehmen, die CRM-gestützte, personalisierte und proaktive Interaktionen bieten, heben sich von Mitbewerbern ab, die lediglich auf standardisierte und unpersönliche Kundenbetreuung setzen.

Diese Wettbewerbsfähigkeit ergibt sich aus der Kombination von Effizienz, Personalisierung und Geschwindigkeit, die moderne CRM-Systeme bieten. Unternehmen können durch eine bessere Datenstrategie und die Schaffung gezielter, auf den Kunden zugeschnittener Erlebnisse eine höhere Loyalität und Zufriedenheit erreichen – und dies zu einer Zeit, in der sich das Kaufverhalten und die Erwartungen der Kunden ständig weiterentwickeln.

Fazit: Kundendaten als Schlüssel zu außergewöhnlichen Erlebnissen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass moderne CRM-Systeme weit über die reine Verwaltung von Kundendaten hinausgehen. Sie ermöglichen es Unternehmen, tiefe Einblicke zu gewinnen, die Interaktionen zu personalisieren, Prozesse zu automatisieren und die Customer Journey zu optimieren. Durch die Nutzung dieser Möglichkeiten wird der Kunde nicht nur als Datensatz, sondern als Individuum behandelt, dessen Bedürfnisse und Wünsche im Zentrum aller Maßnahmen stehen.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie ihre CRM-Strategie als integralen Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie betrachten sollten. Die gezielte Nutzung moderner CRM-Systeme kann einen erheblichen Wettbewerbsvorteil schaffen, indem sie es Unternehmen ermöglicht, den Wandel von reinen Kundendaten hin zu außergewöhnlichen Kundenerlebnissen zu vollziehen.

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Automatisierung muss einfacher werden: Hierauf ist zu achten 

Fakt ist: So manches Unternehmen, insbesondere im Mittelstand, schreckt vor Automatisierung zurück, weil sie schlichtweg zu kompliziert, teuer und aufwändig erscheint. Warum neue Wege beschreiten, die mit Extra-Aufwand verbunden sind, wenn die alten Abläufe doch schon seit Jahren gut geölt funktionieren?

Automatisierung muss einfacher werden: Hierauf ist zu achten 

Diese Denkweise verkennt das enorme Innovations-, Effizienz- und Nachhaltigkeitspotenzial neuer Technologien und Robotik. Ja, es gibt Herausforderungen zu meistern, doch mit der richtigen Strategie überwiegen die Vorteile.  

Beispiele potenzieller Hürden sind unter anderem rechtliche Vorgaben: Der Einsatz neuer Automatisierungstechnologie bringt für deutsche Unternehmen demnach diverse rechtliche Herausforderungen mit sich. So werden bei der Nutzung von Automatisierungstechnologien häufig große Mengen an Daten verarbeitet. Unternehmen müssen sicherstellen, dass diese Daten sicher gespeichert und verarbeitet, sowie dass geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten getroffen werden. Automatisierungstechnologien müssen aber auch den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) entsprechen, um sicherzustellen, dass sie Anwender nicht gefährden. Viele Automatisierungstechnologien basieren des Weiteren auf Software, die lizenziert werden muss. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie alle relevanten Lizenzen besitzen und die Lizenz Bedingungen einhalten. Zudem müssen diverse arbeitsrechtliche Vorschriften eingehalten werden. 

Diese vier Tipps erleichtern es Unternehmen, Abläufe zu automatisieren und Robotik problemloser einzuführen

1. Klein starten und dann skalieren

Automatisierung ist für kleine und mittelständische Unternehmen oft schwierig, weil sie nur dann wirklich sinnvoll und nutzbringend ist, wenn sie den Anforderungen eines kleineren Unternehmens entspricht und funktioniert. Das bedeutet: Das jeweilige Automatisierungstool, etwa ein Cobot, sollte anpassbar und flexibel sein und eine hohe Verfügbarkeit bieten. Ganz zu Beginn steht die Frage: Welche Herausforderung im eigenen Unternehmen soll angegangen, welcher Prozess automatisiert oder welche Verbesserung erreicht werden? Es ist ratsam, mit einem sehr spezifischen Problem zu beginnen. Die Einführung neuer Lösungen und Robotik erfordert sorgfältige Planung. Wenn sie mit kleinen Pilotprojekten beginnen, können Unternehmen die Wirksamkeit und Akzeptanz in ihrem spezifischen Betrieb testen. Ist die Umsetzung erfolgreich, kann sie ausgeweitet werden, um das Wachstum zu beschleunigen. Es ist wichtig, die Mitarbeiter und alle Stakeholder von Anfang mit ins Boot zu holen, auf ihre Bedenken einzugehen und ihnen die Vorteile der Automatisierung vor Augen zu führen.

2. Flexibilität und Geschwindigkeit optimieren

Der Weg zur kollaborativen und autonomen Fertigung ist eine Reise, die gute Planung voraussetzt. Der Übergang vom Proof-of-Concept zu dem Punkt, an dem sich aus einem System ein Nutzen ziehen lässt, braucht Zeit. Unternehmen sollten sich genau überlegen, welche Technologie sie einsetzen und wie sie diese unter Kosten- und Risikogesichtspunkten skalieren wollen. Ein Cobot lässt sich beispielsweise für verschiedene Einsatzszenarien und Maschinen nutzen. Zugleich sollten Firmen miteinbeziehen, wie sie die Akzeptanz ihrer Mitarbeiter sicherstellen können. Um Umrüstzeiten für Produktionslinien zu reduzieren, ist eine Plattform, die Maschinensteuerung und Robotik vereint, empfehlenswert. Die integrierte Technologie synchronisiert Automatisierungstechnik und Robotik, sodass Unternehmen die Geschwindigkeit und Genauigkeit ihrer Produktion verbessern wollen, die gesamte Produktionslinie simulieren, die Wartung vereinfachen und die Markteinführung beschleunigen können.  

3. IT und OT miteinander koppeln

Unternehmen sollten sich die Leistungsfähigkeit integrierter Lösungen zunutze machen, die das Fachwissen erfahrener Partner sowie Informations- (IT) mit Betriebstechnologie (OT) verbinden. Dieser Ansatz gewährleistet eine nahtlose Implementierung von Automatisierungstechnologien. Im Fokus stehen innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML) und 5G . Die Zusammenarbeit von OMRON, Nokia und Dassault Systèmes ist ein gutes Beispiel für den Einsatz von IoT-Lösungen in der Industrie und demonstriert die Stärke gemeinschaftlicher Expertise in einer autonomen Produktionsumgebung. Dieser synergetische Ansatz kombiniert die 5G Private Wireless-Mobilfunktechnologie von Nokia, die Virtual-Twin-Expertise von Dassault Systèmes und intelligente Automatisierung von OMRON und zeigt das Potenzial digitaler Transformation und IoT-basierter Automatisierungslösungen für verschiedene Branchen. OMRON bietet außerdem spezielle Software-Lösungen für bestimmte Anwendungen, etwa Schweißen oder Palettierung, um Implementierung und Einsatz zu vereinfachen – vor allem dann, wenn die Expertise im eigenen Haus fehlt. Es muss kein Programmier-Know-how vorhanden sein, um derartige Funktionssoftware zu nutzen. Anwender profitieren von einer bereits vorgefertigten, einfach zu erlernenden Oberfläche. Es sind keine langwierigen Schulungen etwa für Schweißer notwendig. 

4. Auf erfahrene Partner setzen

Technologien wie Robotik, Big Data und Cloud Computing, Augmented Reality (AR) und das Internet der Dinge (IoT) können helfen, Arbeitsabläufe zu automatisieren und flexibler zu gestalten. Jedoch fehlt vielerorts notwendiges Know-how in den eigenen Reihen, um derartige Technologien zu implementieren, an individuelle Anforderungen anzupassen. Die Zusammenarbeit mit Technologieanbietern und Partnerunternehmen, die sich mit Tools wie 5G, Edge-KI oder Datenanalyse bestens auskennen, kann die Implementierung und Nutzung neuer Technologien und Roboter deutlich vereinfachen. Mit den Cobots ist die Nutzung von Robotik in Unternehmen per se bereits einfacher geworden, da sie sich deutlich flexibler und schneller in anderen und neuen Bereichen einsetzen lassen als etwa stationäre Industrierobotik. Um die flexiblen Einsatzmöglichkeiten vollumfänglich zu nutzen, ist es ratsam, auf erfahrene Consultants zu setzen, die hier auf die Sprünge helfen können. 

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